Zugspitze durch das Höllental: Die Verhältnisse werden prekärer!

Am Mittwoch, den 08.08. präsentierte sich der Aufstieg zur Zugspitze durch das Höllental schon wesentlich anspruchsvoller als noch bis Ende Juli und erfordert nun neben der kompletten Klettersteigausrüstung auf jeden Fall Steigeisen zur Begehung des immer stärker ausapernden Höllentalferners.

Am Mittwoch, den 08.08. präsentierte sich der Aufstieg zur Zugspitze durch das Höllental schon wesentlich anspruchsvoller als noch bis Ende Juli und erfordert nun neben der kompletten Klettersteigausrüstung auf jeden Fall Steigeisen zur Begehung des immer stärker ausapernden Höllentalferners. Dadurch, dass am Gletscher vor allem im mittleren, steilen Teil das Blankeis zu Tage getreten ist, steigt die Absturz- und Spaltensturzgefahr, wenn man ohne Steigeisen unterwegs ist oder die Gehtechnik mit Steigeisen nicht beherrscht. Zudem hat sich die Randkluft am Übergang vom Gletscher zum Fels bzw. zum Klettersteig mittlerweile so stark verbreitert, dass ein direkter Zugang zu den ersten Sicherungsseilen nicht mehr möglich ist. Das bedeutet, dass man nun schon 3 - 4 Meter vom möglichen Übergang an der Randkluft nach links zu den Stahlseilen des Klettersteigs klettern muss (II. bis III. Schwierigkeitsgrad). Hat man kein separates Sicherungsseil dabei, muss man diese kurze Kletterpassage ungesichert überwinden, was bei einem Absturz in die ca. 10 - 15 Meter tiefe Randkluft mit fatalen Folgen verbunden wäre!

Wer derartige Kletterpassagen nicht souverän beherrscht, nicht über die notwendige Alpinausrüstung verfügt oder keine Übung in der Sicherungstechnik hat, sollte sich besser einem qualifizierten Bergführer anschließen, der nicht nur die komplette Route aus dem Effeff kennt, sondern seine Gäste sicher über alle schwierigen Passagen begleitet und an den genannten Passagen auch mit einem zusätzlichen Seil sichern kann. Die Bergführer der VIVALPIN Berg- und Skischule freuen sich, Euch bis zum Ende der Saison im Oktober sicher durch das Höllental auf die Zugspitze zu führen.

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