Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete | 19.05.2017


Endlich Wochenende! Die Möglichkeiten sind vielfältig, die Vorfreude ist groß, da lohnt sich in jeden Fall eine gewissenhafte Planung, die noch vor der Tourenauswahl mit dem Wetterbericht beginnen sollte.

Von den typischen 0815-Wetter-Apps raten wir in diesem Zusammenhang dringend ab, denn diese Algorithmen sind in der Regel nicht für das Hochgebirge gerechnet und somit für eine clevere Tourenplanung völlig ungeeignet. Eine gute Basis ist hingegen der Alpenwetterbericht, der von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in Innsbruck ZAMG erstellt und z.B. auch vom DAV verwendet wird und für den gesamten Alpenraum gilt. Ergänzt durch Webcams in der Region kann man sich damit einen guten Überblick über die Verhältnisse verschaffen. Für „Fortgeschrittene“ sind auch die Meteomedia Messwerte sehr aussagekräftig, denn sie beziehen sich direkt auf Wetterstationen im Gebirge.  

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Tourenplanung ist natürlich auch die mitzuführende Ausrüstung. Da ist weniger zwar oft mehr, aber auf einige Gegenstände sollte man im Hochgebirge NIE verzichten: Dazu gehört unter anderem immer eine kleine Notfallapotheke, auch bei günstigem Wetterbericht immer ein wasser- und winddichter Wetterschutz und immer ausreichend zu trinken. Und nicht zu vergessen immer ein Handy mit vollem Akku...